Dr. Erik Simon           Kochstedter Kreisstraße 11  |  06847 Dessau           Tel.: 0340 / 882 40 97  |  Fax: 0340 / 519 84 30          info@chirurgie-simon.de
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Anästhesieformen
Vollnarkose Prinzipiell können alle Operationen in unserer Praxisklinik in Vollnarkose durchgeführt werden. Besonders solche Eingriffe, die längere Zeit dauern (komplexe Handoperationen, umfangreichere Krampfaderoperationen), die nahe am Körperstamm erfolgen (Leistenbrüche, Nabelbrüche) oder Operationen bei Kindern werden meist unter Narkose stattfinden. Falls Sie ängstlich sind oder bereits schlechte Erfahrungen mit regionalen Betäubungsverfahren gemacht haben und "nichts sehen oder hören wollen", können wir Ihnen auch bei kleineren rascher durchführbaren Prozeduren eine Vollnarkose anbieten. Die Vorbereitung dazu erfolgt im Gespräch mit den Anästhesisten. Örtliche Betäubung oder Lokalanästhesie (L.A.) Das Betäubungsmittel wird in die Haut und die Umgebung des Operationsgebietes eingespritzt. Beim Einspritzen tritt für einige Sekunden ein Druck- bzw. Spannungsgefühl und ein Brennen auf, welches rasch abklingt. Die örtliche Betäubung ist einfach und sicher. Sie ist jedoch nur für Operationen geeignet, welche in einem kleinen Körperareal erfolgen und nicht zu weit in die Tiefe des Körpers vordringen. Auch in entzündetem Körpergewebe kann keine Lokalanästhesie durchgeführt werden. Regionale und Leitungsanästhesie Leitungsanästhesie Bei der Leitungsanästhesie werden gezielt Nervenstränge mit einem Betäubungsmittel angespritzt, welche eine bestimmte Körperregion „mit Gefühl versorgen.“ Wird der Nerv direkt getroffen, kann kurz ein elektrisierendes Missempfinden in der Hand auftreten. Beispiel: „Handblock“ – der Mittelnerv, der Speichennerv und der Ellennerv werden durch drei Einspritzungen am Handgelenk betäubt und die gesamte Hand wird gefühllos. Anolog besteht diese Möglichkeit am Fuß = „Fußblock“. Plexusblockade am Oberarm: durch Einspritzen von Betäubungsmittel am Oberarm in der Nähe der Achselhöhle in das Nervenbündel („Plexus“) wird der gesamte Arm gefühllos. Intravenöser Block  (i.v.-Block oder Bier´sche Betäubung benannt nach dem deutschen Chirurgen August Bier 1861–1949) Einen ähnlichen Effekt wie bei der Plexusblockade erreicht man bei der intravenösen Betäubung. Der i.v.-Block wird angewendet bei Operationen am Unterarm oder Unterschenkel, welche länger als 30 Minuten dauern und eine Blutsperre, d.h. Unterbrechung der Blutzufuhr durch eine Druckmanschette erfordern. Es wird zunächst, wie beim Blutabnehmen, eine Verweilkanüle in eine Vene des Unterarmes oder Handrückens eingestochen. Dann erfolgt die Anlage einer Druckmanschette am entsprechenden Oberarm. Danach wird der Arm mit einer Gummibinde „ausgewickelt“, d.h. von der Hand bis zur Manschette das Blut herausgedrängt. Die Manschette wird nun unter Druck (ca. 250 mm Hg) gesetzt und 50 – 60 ml verdünnten Betäubungsmittels durch die gelegte Verweilkanüle in die Venen des Armes gespritzt. Der Arm fühlt sich dabei für ca. 1 Minute warm an. Danach ist der Arm bis zur Manschette ohne Gefühl. Auch die Muskeln sind fast völlig gelähmt. Diese Betäubung kann mehr als eine Stunde belassen werden und ist für längere Operationen am Arm in Blutsperre geeignet. Nach Öffnen der Druckmanschette kommt es kurz zum „Kribbeln“ an Hand bzw. Fuß und das Schmerzempfinden kehrt innerhalb weniger Minuten zurück. Deshalb spritzte ich zum Abschluss der Operation in das Wundgebiet zusätzlich Betäubungsmittel und verzögere damit den Schmerzbeginn.
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